Von der Steinwüste zum Steingarten

Ideen in der Krise:

(„Steinwüsten“ bienenfreundlich mit wenig Aufwand neu gestalten)

Die vielerorts zusehenden so genannten „Steingärten“  kann und darf man nicht als Gärten bezeichnen. Das aus dem keltischen stammende Wort „Gart“ (heute Garten) bedeutet ein umzäunter Raum in dem Nutz- und Zierpflanzen angebaut wurden. 

Während die Nutzpflanzen incl. Kräuter den  Menschen dienten, nutzten die angepflanzten Zierpflanzen den Insekten. Die heutigen Steinanlagen erfüllen keine der Kriterien und sind aus diesem Grund kein Garten.

Der zurzeit in Mode gekommene steinerne Garten (nicht zu verwechseln mit dem Steingarten) kommt  in die Jahre und wird unansehnlich. Sei es, dass die Steine „veralgen“, sich „vermoosen“, oder sich Flugsamen und „Unkräuter“ breit machen. Sie sind dann schwerlich zu säubern und müssen in der Regel erneuert werden.

Dabei gibt es schöne Steingärten, in denen sich Pflanzen  und Steine ergänzen und die ebenso pflegeleicht sind, wie die Steinwüsten. Während in Steingärten und Heidegärten die Steine eine ergänzende Rolle spielen, nehmen sie in einem schön angelegten Alpinum eine größere Rolle ein. Wichtig dabei ist aber, das größere Brocken und bodendeckende Steine im Verhältnis stehen.

 

Von der Steinwüste zum Steingarten.

Es ist ein Leichtes einen solchen Garten umzurüsten. Wenn dieser nur mit kleinen Kiesel- oder Splittsteinen belegt ist, dann legt man auf jeden Fall je nach Größe des Gartens ein paar dicke farbliche passende, unregelmäßige Brocken dazu, die man dann mit Sempervivum (Dachwurz) bepflanzen kann. In der Anlage entfernt man an einigen kleinen Flächen (etwa 40 x40 cm) den Kies und schneidet die Folie kreuzweise auf. In die 4 Ecken und in die Mitte pflanzt man dann jeweils eine kleine Steingartenpflanze (z. B.  Phlox subbulata)

 

Diese etwa 5 bis 10 cm hochwerdende immergrüne Pflanze blüht dann im Frühjahr unermüdlich. Der Phlox, den es in mehreren Farben gibt, breitet sich immer weiter über die Steine aus und es entstehen kleine, bienenfreundliche  Farbtupfer.  Das kann man mit mehreren Flächen wiederholen. Bei richtiger Auswahl der Pflanzen, blüht übers ganze Jahr immer Etwas, an dem man sich immer wieder erfreuen Kann.  Ein solcher Garten macht nicht mehr Arbeit als eine Steinwüste, sondern ist auch eine Bienenweide.

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